Sicherheits-Ringe für blinde Menschenan unseren Halte-Stellen

Die Halte-Stellen von der VKU erkennt man am Halte-Stellen-Schild. 
Das Schild ist oben an einer Stange fest gemacht.
Weiter unten ist der Fahr-Plan. Und unter dem Fahr-Plan ist bei vielen Halte-Stellen ein Müll-Eimer.

Für blinde Menschen können diese Stangen gefährlich sein.
Besonders wenn die Stangen auf dem Bürger-Steig stehen.
Und wenn an den Stangen kein Müll-Eimer fest gemacht ist.
Oder wenn der Müll-Eimer höher als 60 cm über dem Boden fest gemacht ist.

Dann merkt der Blinden-Stock zu spät: Da steht eine Halte-Stelle.
Oder der Blinden-Stock merkt das gar nicht.
Die blinden Menschen stoßen dann mit der Halte-Stelle zusammen.
Sie fallen hin. Oder verletzen sich.

Zwei blinde Menschen stehen an einer Bushaltestelle.

Sicherheits-Ringe schützen die blinden Menschen vor dem Zusammen-stoßen

Die Menschen vom Projekt JederBus haben überlegt: 
Was können wir machen?

Sie hatten eine einfache und gute Idee: 
Wir machen einen Sicherheits-Ring um die Stange an der Halte-Stelle.

Der Sicherheits-Ring ist ein Ring aus Plastik.
Er liegt flach auf dem Boden. 
Genau dort, wo die Stange von der Halte-Stelle steht. 

Der Sicherheits-Ring ist ungefähr 60 cm breit.
Er ist breiter als der Fahr-Plan-Kasten.
So können blinde Menschen den Sicherheits-Ring gut mit dem Blinden-Stock finden.

Die Sicherheits-Ringe an den Halte-Stellen sind eine Erfindung von derVKU.
Den ersten Sicherheits-Ring haben wir an der Halte-Stelle Schwerte / Post aufgebaut.
Das war im Jahr 2015. Es war der erste Sicherheits-Ring in Deutschland.

Im Kreis Unna gibt es bis jetzt 126 Sicherheits-Ringe.