Inklusion bei der VKU

Work·shop JederBus der VKU

 

Im Jahr 2013 hat der Kreis Unna der VKU eine Aufgabe gegeben:
Das Projekt heißt JederBus – Inklusion erfahren.
Alle sollen mit dem Bus fahren können.
Auch wenn sie eine Behinderung haben.
Seit 9 Jahren arbeitet das Inklusions·projekt der VKU eng mit Betroffenen zusammen.
Zum Beispiel mit  Behinderten·beiräten und Selbst·hilfe·gruppen.
Oder mit Vereinen, Förder·schulen und Einrichtungen.

Am 4. Mai nahmen über 30 Menschen an dem Jahres·treffen von JederBus teil.  
Das Treffen fand in der VHS in Bergkamen statt.
Land·rat Mario Löhr bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Einsatz.
Er sagte: „Die Rück·meldung von Betroffenen aus dem Kreis Unna, die aus eigener Erfahrung berichten, ist für den Fort·schritt der Inklusion wesentlich.
Deshalb freue ich mich, dass so viel Interesse besteht, die Zukunft auch aktiv mitzugestalten“.
Im Anschluss berichtete die Projekt·leiterin Gaby Freudenreich über die Arbeit der letzten zwei Jahre.

Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit dem Thema der Fahr·gast·information.
Auch der Geschäfts·führer der VKU, André Pieperjohanns diskutierte interessiert mit.
Er sagte: „Es ist uns wichtig, dass alle Menschen unser Angebot nutzen können.
Deshalb legen wir Wert auf Barriere·freiheit in unseren Bussen.
Der Work·shop liefert uns wichtige Erkenntnisse, wo Probleme auftreten können“.

JederBus hat schon viele Hindernisse beseitigt.
Die Bus·türen zum Beispiel haben gelb-schwarze Streifen an den Seiten.
So können seh·behinderte Menschen die Türen gut finden.
Es finden Sicherheits·trainings und Schulungen für Betroffene statt.
Auch das Fahr·personal bekommt Schulungen.
Die komplette Homepage der VKU ist in leichter Sprache verfügbar.
Zudem gibt es eine Vorlese-Funktion.
Ebenso gibt es dort Erklär·videos in Gebärden·sprache.

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