Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH

Aktuelles

Auffällig wie ein bunter Hund

Das Team NimmBus der VKU hat neue Warnwesten

Seit acht Jahren steht das Team „NimmBus“ der VKU für sicheres Busfahren von Schülern, Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung im Kreis Unna. Wer Menschen im Rahmen der Verkehrssicherheit schult, der sollte wortwörtlich „mit leuchtendem Beispiel“ vorangehen. Aus diesem Grund hat das Team nun ein paar besonders schicke neue Warnwesten angeschafft, die ihrem Namen „Der Bunte Hund“ alle Ehre machen.

„Die Sicherheitswesten haben eine wichtige Funktion bei unserer Arbeit. Wir ziehen bei der Schulung alle Aufmerksamkeit auf uns und gehen in Sachen Sicherheit mit gutem Beispiel voran“, sagt Melanie Strohschein vom Team NimmBus. Insgesamt zehn der neuen Westen gehen ab sofort regelmäßig mit der Crew in den Einsatz, es wird also bunt im Kreis. 

(Ent)führung durch den Kreis Unna

Mit der VKU die Heimat kennenlernen

Kamen. Südsee? Zu weit weg. Rom, London, Paris? Zu viele Touristen. Kanaren? Ein alter Hut. Der Norden des Kreises Unna? Nichts wie los! Denn auch in unserer Heimat gibt es viel zu entdecken – und Sie kennen sicher noch nicht alles. Die VKU – in Kooperation mit dem Kreis Unna – zeigt Ihnen oder Ihren Gästen Sehenswürdigkeiten vor unserer Haustür. Die VKU-Aktion unter dem Motto „Lernen Sie den Kreis Unna kennen“ findet bereits im vierten Jahr statt und kommt bei den Bürgern des Kreises gut an.
In diesem Jahr führt die Route durch Lünen, Selm Werne, Kamen und Bergkamen. Wäh-rend der vierstündigen Tour gibt es unter fachkundiger Reisebegleitung viel zu entdecken.

Termin ist am Mittwoch, den 10. April 2019, Beginn um 10:00 Uhr.
Die Fahrt kostet pro Person 19,50 €  inkl. Anfahrt (VKU-Abo-Kunden erhalten 50% Rabatt)

Die Anfahrten in umweltfreundlichen, modernen und klimatisierten VKU-Bussen, können individuell mit der VKU abgesprochen werden.
Anmeldungen per Telefon: 02307- 20969
oder per Mail: sabine.schroeder@vku-online.de

Fahrradhelme verschenkt

Team NimmBus reicht Preis weiter an die Förderschulen

Im vergangenen Jahr hat das Team NimmBus mit dem Projekt BusTraining an einem Wettbewerb der „Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.“ teilgenommen. Vergeben wurde der Unfallpräventionspreis „Der Rote Ritter“. Wenn es auch nicht ganz für das Siegertreppchen reichte, die VKU erhielt als Preis zehn brandneue Fahrradhelme.

Diese werden nun mit der Zeit an die Förderschulen im Kreis Unna weiter gereicht. Die erste Schule war die Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede. Der Fahrrad-AG überreichte  Heike Lenninghaus im Rahmen des BusTrainings drei neue Helme.

Fotoquelle: HA/Hennes

EURO 6-Busse im Stadtgebiet Schwerte

Seit 1. Januar 2019 gelten neue Qualitätsvorgaben auf den Linien C31, C32 und C33

Schwerte. Wenn es um Qualität geht, dann liegen die Stadt Schwerte und die VKU auf einer Linie. Denn Qualität spielt im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine wichtige Rolle, sei es in Bezug auf das Fahrpersonal, das Streckennetz, das Ticketangebot oder die eingesetzten Fahrzeuge.

Gemeinsam mit der Stadt Schwerte und dem Kreis Unna hat die VKU eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die künftige Qualitätsstandards des ÖPNVs im Stadtgebiet Schwerte für die von der VKU betriebenen Linien genau definiert. Der Vereinbarung, die in weiten Teilen unmittelbar umgesetzt wurde, folgte eine EU-Ausschreibung. Den Zuschlag erhielten die im Kreis Unna ansässigen Busunternehmen Quecke und Vehling. Seit dem 1. Januar 2019 setzen die beiden Betriebe nun die vorgegebenen Qualitätsstandards im Bereich der Citybuslinien C31 bis C33 in Schwerte um.

Kern der neuen Qualitätsvorgaben ist u. A. der Einsatz von EURO 6 Motorentechnik. Diskutiert wurden auch Alternativen, wie z.B. der Elektroantrieb. Leider kommt der elektrische Antrieb auf Grund zu geringer Reichweiten und großer Anforderungen an eine spezielle Ladeinfrastruktur für dieses Einsatzgebiet noch nicht in Betracht.

„Wir haben uns für die sauberste Motorentechnik entschieden, die sich unter jetzigen Voraussetzungen auch wirtschaftlich umsetzen lässt. Die Verbrauchswerte sind niedriger als bei EURO 5 Motoren, Stickoxide und Partikel sind an der Grenze der Nachweisbarkeit“, sagt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU. EURO 6-Busse kommen auch in anderen Bereichen des Kreises zum Einsatz. Die Flotte der VKU umfasst derzeit insgesamt 45 Busse dieser Norm, das entspricht knapp 57 Prozent des gesamten Bestands.

Zudem wurden die Fahrzeiten der einzelnen Linien überprüft und ein neuer Fahrplan gestaltet. Dieser hat sich dem angewachsenen innerstädtischen Verkehr durch erweiterte Fahrtzeiten pro Linienfahrt angepasst und sich im vergangenen Jahr bereits gut bewährt.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos ist überzeugt, dass verbesserte Qualitätsstandards die Bedeutung des ÖPNVs in Schwerte aufwerten können. „Bürgerinnen und Bürgern ein verbessertes Angebot vorzulegen, entspricht dem Wunsch und den Vorstellungen der Stadtverwaltung“, erklärt Bürgermeister Dimitrios Axourgos. „Wir wissen um die Bedeutung des ÖPNVs und schätzen deshalb die konstruktive Zusammenarbeit mit der VKU“.

Foto (v. l.): André Pieperjohanns (Geschäftsführer VKU), Dimitrios Axourgos (Bürgermeister Schwerte), Jörg Quecke (Quecke Reisen)

fahrtwind-Triathlon: Stadtsieger spielten um den Kreispokal

Landrat Michael Makiolla überreicht die Preise

Kreis Unna. Im vergangenen Jahr wurde fahrtwind, der „VKU-Service vor Ort“, 20 Jahre alt. Den Geburtstag feierte die VKU mit den Kunden und allen VKU-Vorverkaufsagenturen. Dazu fuhr das VKU-Infomobil (Ape) im November durch den Kreis Unna und machte Station an den VKU-Vorverkaufsagenturen. Alle Kunden waren eingeladen, in den verschiedenen Disziplinen ihr Können unter Beweis zu stellen. Die jeweils besten Teilnehmer der zehn Städte im Kreis wurden aus insgesamt 140 Mitstreitern ermittelt. Sie bekamen, in Anwesenheit von Landrat Makiolla, am vergangenen Dienstag jeweils einen 70-Euro Gutschein ihrer Vorverkaufsagentur überreicht.

Anschließend galt es noch ein letztes Mal die Disziplinen „Fahrplanbuch stapeln“, „Kreis Unna-Karte puzzeln“ und „Holzbus-Nagelschlagen“ zu absolvieren, um den Triathlon-Kreissieger zu bestimmen. Der fahrtwind-Kreispokal, und somit erste Platz in der Gesamtwertung, ging an Sebastian Wimbert aus Fröndenberg. Er konnte sich über einen Frisörgutschein im Wert von 100 Euro freuen, der kreisweit bei einem Frisör der Wahl einzulösen ist.

„Ich freue mich, dass die VKU auch im Rahmen dieses Wettbewerbs den direkten Kontakt zu den ÖPNV-Kunden in unseren Städten und Gemeinden sucht“, sagte Landrat Michael Makiolla.
Der stellvertretende Leiter des Verkehrsmanagements der VKU, Oliver Niewöhner, fügte hinzu, „Rückblickend sehen wir den Triathlon als ein sehr gelungenes Event, das außerdem die VKU-Vorverkaufsagenturen unter unseren Kunden noch bekannter gemacht hat. Es ergab sich auch Gelegenheit für persönliche Gespräche zum Angebot der VKU, was wir als Rückmeldung immer gut gebrauchen können.“

Städtesieger sind:

Lukas Wulf aus Kamen,
Konstantin Hölzl aus Schwerte,
Herr Lipps aus Lünen,
Herr Szajpior aus Unna,
Martina Meyer aus Werne,
Melike Yükseliogul aus Bergkamen,
Sarah Lublow Hübner aus Bönen,
Sebastian Wimbert aus Fröndenberg
Ralhul Tiofilo aus Holzwickede.

Foto: VKU

Neue Rufnummer für das AST- und NachtAST in Unna

Ab sofort hat das AnrufSammelTaxi (AST) und das NachtAnrufSammelTaxi (NachtAST) in Unna eine neue Rufnummer.

Fahrten können angemeldet werden unter der 0 23 03 / 25 15 5.

Einen Fahrservice direkt bis vor die Haustür zu moderaten Preisen, das bietet das Anrufsammeltaxi der VKU. Das AST und das NachtAST (samstags, sonntags und an Feiertagen) ergänzen das Busangebot an den Wochenenden und in den Abend- und Nachtstunden.

Für den Fahrgast ist es ganz einfach den praktischen Service zu nutzen. Den Fahrtwunsch melden Fahrgäste bis spätestens 30 Minuten vor fahrplanmäßiger Abfahrtzeit an und wählen dafür in Unna die Telefonnummer 0 23 03/25 15 5.

Fahrgäste des AST können an den regulären Bushaltestellen und zusätzlichen AST-Abfahrtstellen zusteigen. Das NachtAST nimmt seine Fahrgäste am Abfahrtsort „Unna Bf“ auf. AST und NachtAST bringen den Kunden anschließend mit Haustürservice bis an sein Wunschziel im Stadtgebiet Unna.

SchnupperAbo drei Monate testen und dabei sparen

Abos im WestfalenTarif sind 20 % preiswerter als MonatsTickets. Abonnenten sparen also mit einem Abo Monat für Monat.

Fahrgäste, die sparen, sich aber nicht für ein Jahr binden möchten, können SchnupperAbos im WestfalenTarif von Februar bis Juni 2019 ohne lange Mindestlaufzeit für drei Monate oder länger testen. Abos haben in der Regel eine Laufzeit von zwölf Monaten – ein SchnupperAbo eine Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten. Möchten Tester schon nach einem oder zwei Monaten kündigen, wird ihnen nur der Differenzbetrag zum MonatsTicket berechnet. Nach dem dritten Monat verlängert sich ein SchnupperAbo automatisch und ist dann monatlich kündbar und kann so beliebig lange getestet werden. Ein SchnupperAbo muss bis zum 15. des Vormonats gekündigt werden.
Ein SchnupperAbo kann für jede Preisstufe im WestfalenTarif ausgegeben werden, also für individuelle Strecken, die Stadt, Teilnetze, die Region oder den Gesamtraum Westfalen-Lippe. Es kann bis zum 15.01.2019 für die Monate Februar, März und April; bis zum 15.02.2019 für die Monate März, April und Mai oder bis zum 15.03.2019 für die Monate April, Mai und Juni 2019 bestellt werden. Ein SchnupperAbo ist in allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs gültig.

Interessierte Tester können für das SchnupperAbo zwischen verschiedenen Abos wie dem FunAbo, FahrradAbo oder dem klassischen Abo und 9 Uhr Abo wählen.

Weitere Auskunft zum SchnupperAbo gibt es bei den Servicezentren fahrtwind in Kamen und Lünen, sowie bei allen Full-Service Vorverkaufsstellen im Kreis Unna.
Die Servicezentrale fahrtwind ist außerdem erreichbar unter der Telefonnummer 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct).

Das MieterTicket ist da

Seit dem 1. Januar 2019 vertreibt die VKU das MieterTicket, das solidarisch finanziert und in dieser Form für Mieter bisher bundesweit einmalig ist.

Jeder neue Mieter seit 1. Januar, der eine Wohnung bei der UKBS (Unnaer Kreis- Bau- u. Siedlungsgesellschaft) bezieht, erhält über die gesamte Dauer des Mietverhältnisses ein MonatsTicket für seinen Wohnort. Aus rechtlichen Gründen ist das Angebot zunächst auf Mieter von frei finanzierten Wohnungen begrenzt.

Das Ticket gilt für jeweils eine volljährige Person pro Mieterhaushalt und ist nicht übertragbar. Es entspricht dem regulären MonatsTicket der Preisstufe A, mit allem Zusatznutzen. So kann zum Beispiel auch eine Person ab 19 Uhr auf das Ticket mitgenommen werden.

„Bis zur fertigen Vereinbarung war es ein langer Weg“, sagt Andreas Feld, Leiter des Verkehrsmana-gements bei der VKU. „Ich erinnere mich noch genau, wie diese Idee erstmals im Sommer 2007 diskutiert wurde“. Letztlich konnte das Projekt mit großer Hilfe aller Beteiligten auch aus der Kreisverwaltung, endlich in die Tat umgesetzt werden. Sogar das Ministerium der NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach musste bemüht werden.

„Die UKBS kann mit dem Mieterticket ihr Wohnungsangebot gegenüber Mitbewerbern attraktiver gestalten“, meint Matthias Fischer, Geschäftsführer der UKBS.
André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU, hebt die positive Wechselwirkung hervor. „Die Mieter kommen günstig und unkompliziert an ÖPNV-Mobilität und die VKU bekommt zusätzliche Kunden.“

Landrat Michael Makiolla unterstreicht den Umweltgedanken. „Je mehr Menschen den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, desto mehr wird die Umwelt entlastet. Das MieterTicket ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

Gerd Probst, Geschäftsführer der auf den öffentlichen Nahverkehr spezialisierten Unternehmensberatung Probst & Consorten aus Dresden, meint „Die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna beschreitet mit ihren Partnern wahrlich neue Wege: Das MieterTicket ist eine einzigartige Lösung nicht nur in Deutschland. Es macht Wohnstandorte attraktiver, vereinfacht die Nutzung des öffentlichen Verkehrs und sichert gleichzeitig die Anbindungsqualität des Nahverkehrs!“

Zunächst gilt die Vereinbarung über die Dauer von zwei Jahren, soll als Modell aber im Anschluss auch für andere Gesellschaften offen stehen.

Foto: VKU

Zusatzfahrten für Arvato-Mitarbeiter

Die gute Erreichbarkeit der Arbeitsstätte ist für viele Menschen ein wichtiges Kriterium auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung. Die Firma Arvato SCM, international führender Anbieter von Leistungen im Bereich Supply Chain Management und E-Commerce, hat bei der Neuansiedlung seines Logistikzentrums in der Henry-Everling-Straße in Kamen genau diesem Aspekt viel Beachtung geschenkt.

Die VKU richtet zum 07.01.2019, in enger Kooperation mit dem Kreis Unna, der Stadt Kamen und Arvato, zielgerichtet zusätzliche Busverkehre ein.

Diesen Vorlaufbetrieb finanzieren Arvato, Kreis Unna und Stadt Kamen gemeinsam für sechs Monate, um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Fahrten, die während dieser Phase gut angenommen werden, gehen anschließend in den Regelbetrieb der VKU über.

„Es ist wirklich außergewöhnlich und beispielhaft, wie sich Arvato für die Mitarbeiter und deren Mobilität zum Arbeitsplatz einsetzt. Wir würden uns auch von anderen Unternehmen wünschen, dass sie diesem Beispiel folgen“, sagt Andreas Feld, Leiter Ver-kehrsmanagement bei der VKU.

„Uns ist es wichtig, dass der Standort über eine gute Verkehrsanbindung verfügt und unsere Mitarbeiter ihre Arbeitsstätte schnell erreichen können“, so Thomas Weiß, Standortleiter von Arvato SCM Solutions in Kamen. „In Spitzenzeiten werden bis zu 1.300 Mitarbeiter in unserem neuen Logistikzentrum arbeiten. Bis Ende März werden es bereits um die 1.000 Mitarbeiter sein.“ Aktuell sucht das Unternehmen noch weiteres Personal für die Bereiche Wareneingang, Kommissionierung, Warenausgang und Retouren sowie Führungskräfte im gewerblichen Bereich."

Ab dem 7. Januar gilt der neue Fahrplan. Er ermöglicht zum Beispiel die Fahrt von Bergkamen Busbahnhof bis direkt vor das Arvato-Gelände binnen 25 Minuten. Von Werne Stadthaus gelangt man zum Beginn der Frühschicht innerhalb einer halben Stunde zu Arvato, und insbesondere für die Mitarbeiter der Spätschicht werden zusätzliche Rückfahrten eingerichtet.

Foto: VKU
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